Last updated: 20/01/2017 [Design & Pictures by Simons Nature]
Äthiopen

Äthiopen

Äthiopien kennen viele von uns von den Meldungen der schrecklichen Hungersnot oder aus der Geschiche über Haile Selassie, dem letzten Kaiser von Abessinien. Weniger bekannt sind zum Beispiel die eigene Glaubensgemeinschaft der äthiopisch-orthodoxen Christen, das geographisch sehr unterschiedliche Land und die vielen Stämme, welche im Land noch sehr ursprünglich Leben. Die Bilder sind alle südlich von Adis Abeba, der Hauptstadt entstanden, neben den Menschen und ihren Riten auch zahlreiche Vögel und ein paar andere Tierarten. Das Land ist zwar arm an Grosssäugetieren, wie wir sie aus Kenia oder Tanzania kennen, jedoch sehr ursprünglich und faszinierend.
Arba Minch (Amharisch አርባ ምንጭ Arba Mənč; zu deutsch vierzig Quellen) ist eine Stadt im Süden Äthiopiens. Es war Hauptstadt der ehemaligen Provinz Gemu-Gofa, heute liegt es in der Woreda Arba Minch Zuria in der Region der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker. Diese Woreda war zunächst Teil der Zone Semien Omo (Nord-Omo), seit deren Aufteilung gehört es zur Gamo-Gofa-Zone.
Die Dorze sind eine kleine ethnische Gruppe mit etwa 28.000 Mitgliedern in Äthiopien. Ihre Sprache, Dorze, zählt zu den Omotischen Sprachen. Sie leben vor allem im Süden des Landes in Dörfern um Chencha und Arba Minch im Bezirk Semien Omo, Teil der Region der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker. Einige Dorze sind nach Addis Abeba oder andere Regionen abgewandert. Eine wesentliche Beschäftigung vieler Dorze besteht im Weben.
Die Konso sind eine Ethnie, die in Äthiopien in der Region der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker südlich des Abayasees lebt, etwa 90 km südlich der Stadt Arba Minch. Die Sprache der Konso ist das gleichnamige Konso, das zur ostkuschitischen Sprachfamilie zählt. Die Konso sind vor allem für ihre terrassenförmigen Felder bekannt. Weiter sind sie auch für ihre hölzernen Stelen bekannt. Diese Stelen zeigen zumeist berühmte Krieger, die einen phallusartigen Kopfschmuck tragen. Die Dörfer der Konso sind sehr dicht bebaut und mit hohen und massiven Steinwällen umzäunt. Früher dienten diese u.a. zur Abwehr von Feinden oder auch wilden Tieren wie Hyänen und Löwen. Die wenigen Eingänge wurden rund um die Uhr von Männern bewacht.
Die Key Afar Markt wird vor allem von den Benna, Ari und Tsemai Menschen besucht. Lokale Stadtbeamte und Geschäftsleute tätigen auf diesem Markt ebenfalls ihre Einkäufe.
Kara oder – als Fremdbezeichnung – Karo bezeichnet eine kleine Volksgruppe in Äthiopien mit 1.401 Angehörigen laut offizieller Zählung im Jahr 2005/6. Sie leben am Omo-Fluss in der Region der südlichen Nationen, Nationalitäten und Völker im Südwesten des Landes. In der Regel werden auch die in diesem Gebiet lebenden Gomba, Bogudo und andere Kleinstgruppen als „Kara“ gezählt, wobei sie in einigen rituellen Kontexten streng von den „eigentlichen Kara“ unterschieden werden.
Die Hamar (oder auch Hamer, Amar, Amer) sind eine Bevölkerungsgruppe, die in der Omo-Region im Südwesten von Äthiopien lebt. Die Sprache der Hamar ist Hamer-Banna und gehört zu den südomotischen Sprachen. Sie wird auch von den Banna gesprochen, obwohl diese beiden Gruppen ethnisch verschieden sind. Die Hamar leben wie die meisten pastoralen Gruppen der Region vor allem von ihren Herden (Milch, Fleisch, Blut) sowie in der Regenzeit angebauter Hirse und anderen Landwirtschaftsprodukten. Rinder und Ziegen sind Lebensgrundlage und zugleich Statussymbol der Menschen. Zur Gewinnung von Blut als Nahrungsmittel wird dem Rind mit Pfeil und Bogen in die Halsschlagader geschossen und das Blut in einem Kübel aufgefangen.
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