Last updated: 20/01/2017 [Design & Pictures by Simons Nature]
Afrika
Äthiopien kennen viele von uns von den Meldungen der schrecklichen Hungersnot oder aus der Geschiche über Haile Selassie, dem letzten Kaiser von Abessinien. Weniger bekannt sind zum Beispiel die eigene Glaubensgemeinschaft der äthiopisch-orthodoxen Christen, das geographisch sehr unterschiedliche Land und die vielen Stämme, welche im Land noch sehr ursprünglich Leben. Die Bilder sind alle südlich von Adis Abeba, der Hautpstadt, entstanden, neben den Menschen und ihren Riten auch zahlreiche Vögel und ein paar andere Tierarten. Das Land ist zwar arm an Grosssäugetieren, wie wir sie aus Kenia oder Tanzania kennen, jedoch sehr ursprünglich und faszinierend.
Botswana ist der Inbegriff von Wildnis im Südlichen Afrika. Auf einer Fläche von 580 000 Quadratkilometer leben gerade mal etwas knapp über 2 Millionen Menschen. Neben dem berühmten Chobe Nationalpark mit einer hohen Dichte an Elefanten, lockt das Okavangodelta. Dieses Inlanddelta ist nur mit Schiff (einem sogenannten Mokoro) oder dem Flugzeug zu erreichen und gehört zu grossen Teilen nur den Tieren. Der Komfort beschränkt sich für die Besucher auf ein Zelt, Feuer und die wilde Romantik des Deltas. Neben diesen beiden berühmten Orten sollte jedoch das weite Buschland und die Makgadikgadi-Salzpfannen nicht vergessen werden. Je nach Jahreszeit eine wüstenähnliche Landschaft oder aber ein ausgedehnter, flacher See, der vielen Vogelarten einen Lebensraum bietet.
Nach einer Reise nach Kenia und Tansania im Jahre 2009 besuchte ich 2015 den Ostteil des Landes. Nach einer Woche Taucherlebnisse an der Küste nahe Mombasa ein paar Tage in den Nationalparks Amboseli, Tsavo Ost und Tsavo West. Trotz, oder vielleicht gerade wegen der kleinen Regenzeit hatte es besonders viele Vögel und erfreulicherweise zahlreiche Elefanten, trotz leider zunehmender Wilderei. Neben den genannten Tierarten konnte grosse Katzen wie Löwe und Gepard beobachtet werden, zudem viele Antilopen, Giraffen und Reptilien.
Namibia, ehemals deutsche Kolonie, ist grundsätzlich ein sehr trockenes Land mit faszinierenden Landschaften. Die Namib, von wo der Name stammt, ist eine endlose Wüste mit einer Besonderheit, die morgendlichen Nebel, die von der Küste ins Landesinnere ziehen. Durch dieses Wetterphänome gibt es Leben, und nicht nur kleine Insekten, sondern auch Reptilien wie der einmalige Namibgecko [Pachydactylus rangei] oder das Wüstenchamäleon [Chamaeleo namaquensis]. Weitere Arten kommen in etwas feuchterem Gebiet vor, zum Beispiel das Hartmann-Bergzebra [Equus zebra hartmannae] oder der Angola-Giraffe [Giraffa camelopardalis angolensis]. Neben der einmaligen Tierwelt, konzentriert zu sehen im Etosha Nationalpark, ist die Kultur der Himba und der San zu entdecken und zu empfehlen. Mit einfachsten Mittel haben diese Menschen gelernt, den harschen Bedingungen ihres Landes zu trotzen.
Südafrika - gilt als gutes Reiseland für unerfahrene Afrika- Entdecker. Dies kann ich soweit bestätigen, dass die Strassen in relativ gutem Zustand sind, die Infrastruktur ausgebaut ist und die grossen Säugetiere in den unterschiedlichen Nationalparks, vor allem natürlich im Krüger, oftmals beobachtet werden können. Das Land ist, gesehen im europäischen Massstab, riesig und sehr vielfältig.
Tansania ist eines der meist besuchten Länder in Ostafrika. Die Serengeti und Ngorongoro Krater sind weltberühmt für ihre grosse Anzahl an wilden Tieren, inklusive den sogenannten Big Five: Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Flusspferd. Neben diesen fünf wirklich eindrücklichen Tieren gibt es noch sehr viel mehr zu bestaunen und zu entdecken. Antilopenarten, grosse Büffelherden, Zebras, eine vielfältige Vogelwelt und wunderschöne, endlos scheinende Landschaften.
Uganda, ein Land, relativ unbekannt, mit einer grausamen Vergangenheit. Während der Herrschaft von Idi Amin wurden die Nationalparks leergeschossen und unzählige Menschen umgebracht. Das Land hat jedoch nach ca. 10 Jahren relativer Ruhe grosse Fortschritte erzielt, Touristen sind jedoch noch die Ausnahme, die Infrastuktur einfach. Rough, wie der Guide gemeint hat. Die Highlights auf der Tour waren sicher die Berggorillas in Bwindi, jedoch auch die unzähligen Hippos im Queen Elizabeth Nationalpark, die auf Bäume kletternden Löwen in Ishasha und die Uganda Kobs waren sehr eindrücklich.
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