Last updated: 20/01/2017 [Design & Pictures by Simons Nature]
Brasilien

Brasilien

Brasilien, eines der grössten Länder der Erde, Heimat von vielen Tieren und unglaublichen Landschaften. Verhältnismässig teuer falls man sich die Preise sonst in Südamerika gewohnt ist, jedoch eine Reise unbedingt wert. Rio de Janeiro und Paraty sind interessante und schöne Städte, die eine aufstrebend und beschäftigt, die andere klein und irgendwie in der Zeit stehen geblieben. Die Küste überrascht mit wunderschönen Sandstränden und im Landesinnern verbergen sich viele Schätze, die es zu entdecken gibt. Ein kleines Nest Names Bonito beherbergt Flüsse mit unglaublich klarem Wasser und im Pantanal, neben Millionen von Mücken, eine Fauna die ihresgleichen sucht.
Bonito ist ein kleines Dorf im Bezirk Mato Grosso do Sul. Eigentlich gibt es dort nicht viel zu tun, wären da nicht die glasklaren Flüsse, in denen geschnorchelt werden kann. Weiter gibt es in der näheren Umgebung Höhlen und für Reisende mit Interesse an Vögel gibt es auch etliches zu entdecken, so z.B. der Riesentuckan, verschiedene Papageien und Sittiche und die Seraimas, auch Road Runner genannt.
Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 20 grösseren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Grossteil ist 64 Meter hoch. Die Wassermenge an den Fällen schwankt von 1500 m³/s bis über 7000 m³/s. Das umgangssprachlich Garganta del Diablo (spanisch) beziehungsweise Garganta do Diabo (portugiesisch) oder „Teufelsschlund“ genannte Wasserfallsystem ist eine U-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der grössere Panoramablick von der brasilianischen Seite möglich. Die Fälle sind durch mehrere grössere und kleinere Inseln voneinander getrennt. Von den 2.700 Meter Ausdehnung fliesst über ungefähr 900 Meter kein Wasser. Die Fälle liegen sowohl im argentinischen Nationalpark Iguazú als auch im brasilianischen Nationalpark Iguaçu. Diese wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO-Welterbe ernannt.
Die Ilha Grande (portugiesisch Grosse Insel) ist mit ihren 86 Stränden eine der bekanntesten Inseln Brasiliens. Sie gehört zur Stadt Angra dos Reis im Westen des Bundesstaates Rio de Janeiro und liegt etwa 160 km westlich der Stadt Rio de Janeiro zwischen der Bahia de Sepetiba und der Bahia da Ilha Grande im Atlantik. Der Nationalpark von Ilha Grande ist nur ein Teil (5.594 ha) der gesamten Insel (19.300 ha), die sich vor der Südküste des Bundesstaates Rio de Janeiro zwischen den Badeorten Mangaratiba und Angra dos Reis befindet. Etwa die Hälfte des Parks (47 %) ist mit dichtem atlantischem Regenwald (Mata Atlântica) bewachsen.
In diesem einzigartigen Naturparadies gibt es mit geschätzten 665 Arten von Vögeln mehr als im gesamten Europa, und Ornithologen bezweifeln, dass schon alle entdeckt werden konnten. Das Pantanal hat das grösste Vorkommen von Hyazinth-Aras in Brasilien und es ist ein sehr wichtiges Rückzugsgebiet für den vom Aussterben bedrohten Riesenotter geworden. Unter den etwa 123 Säugetierarten befinden sich die Raubtiere Jaguar, Puma und Ozelot, und ihre Beutetiere wie Sumpfhirsche, Pekaris und Capybaras, die grössten Nagetiere der Welt, die bis zu 70 Kilogramm schwer werden. Weiterhin gibt es mindestens 2000 Pflanzenarten, 269 Fischarten, unzählige Reptilien und Amphibien sowie eine Vielzahl von Insekten. Der Vogel Jabiru, der Riesenstorch, ist das Symbol des Pantanals. Kaimane bevölkern mit 35 Millionen Exemplaren dieses Gebiet.
Paraty ist eine Stadt in Brasilien im Bundesstaat Rio de Janeiro und hat etwa 37.600 Einwohner. Sie liegt zwischen Rio de Janeiro und São Paulo, etwa zwei Kilometer abseits der Strasse von Santos nach Rio. Im Jahre 1958 wurde die historische Altstadt unter Denkmalschutz gestellt. Die Innenstadt ist weitgehend für den Verkehr gesperrt. Die Stadt besticht durch ihre fast vollständig erhaltene historische Architektur aus dem 17. Jahrhundert. Die Häuser sind alle weiss gestrichen mit bunten Fenster- und Türumrandungen. Die Strassen haben ein grobes Kopfsteinpflaster, das von Sklaven verlegt wurde. Bei Hochwasser strömt die Flut in die Gassen.
Rio de Janeiro ist die zweitgrösste Stadt Brasiliens und Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates. Sie liegt an der Guanabara-Bucht im Südosten des Landes. Der Name (portugiesisch für „Fluss des Januars“) entstand, weil Gaspar de Lemos am 1. Januar 1502 die Bucht entdeckte und irrtümlich für die Mündung eines grossen Flusses hielt. Bis 1960 war Rio de Janeiro die Hauptstadt Brasiliens und trat danach diese Funktion an Brasília ab, bleibt aber nach São Paulo bedeutendstes Handels- und Finanzzentrum des Landes. Die Bewohner der Stadt nennt man Cariocas, nach einem Wort aus der zum Tupí-Guaraní gehörenden Sprache der Tupinambá, welches „Hütte des weissen Mannes“ bedeutet.
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