Last updated: 20/01/2017 [Design & Pictures by Simons Nature]
Indonesien

Indonesien

Das Indonesische Archipel mit den tausenden von kleinen Inseln. Auf der Reise besuchte ich neben Java, der Hauptinsel, Rinca, Komodo und Flores. Vor allem die letzteren drei haben mir sehr gefallen, da die Natur hier noch die Oberhand zu haben scheint. Java ist schon sehr dicht besiedelt, jedoch, vor allem im Osten, gibt es noch eindrückliche Flecken und die Aussichten auf die Vulkanlandschaft ist beindruckend. Ich weiss nicht, wie lange man bräuchte, ganz Indonesien zu entdecken. Laut Wikipedia hat das Land über 17 000 Inseln, von denen etwas über 6 000 bewohnt sind. Für Ornithologen ein Paradies, haben sich doch auf vielen der Eilande eigene Arten oder Unterarten entwickelt. Es paar habe ich auch gesehen und fotografieren können, jedoch nicht so viele, wie ich mir erhofft hatte. Die Menschen sind sehr freundlich und vor allem die Kinder und Jugendlichen möchten unbedingt ein Foto mit den Touristen von weit her. Dies kann zum Teil sehr anstrengend werden und einzelne Bitten mussten abgelehnt werden. Es waren einfach zu viele.
Der Bromo (indon. Gunung Bromo) ist ein Stratovulkan auf der indonesischen Insel Java. Der 2329 m hohe Vulkan ist der jüngste Krater des Tengger-Vulkan-Massivs und einer der aktivsten Vulkane auf Java. Er liegt im Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru und ist ein beliebtes Touristenziel. Das Bromo-Tengger-Massiv ist Teil einer Vulkankette, die sich entlang des Sundabogens erstreckt. Es handelt sich dabei um Vulkane einer Subduktionszone, welche durch das Absinken der indo-australischen Platte unter die eurasische Platte entlang des Sundagrabens entstanden sind.
Pangandaran ist ein Bade- und Fischerort an der Südküste Javas und gehört zur Provinz Jawa Barat. Er wird hauptsächlich von Javanern aus Bandung oder Yogyakarta besucht, ist aber auch ein beliebtes Ziel internationaler Rucksacktouristen. Der Ort liegt auf einer Halbinsel, die im Süden durch einen kleinen Nationalpark begrenzt wird. Pangandaran wurde am 17. Juli 2006 von einem Tsunami nach einem Erdbeben vor der Insel Java stark zerstört. Das Beben hatte eine Stärke von 7,7 und sein Zentrum 180 km vor der Küste Pangandarans. Bis zu 3,3 Meter hohe Wellen rollten auf die Küste zu.
Das UBZ Seloliman, das älteste Umweltbildungszentrum Indonesiens, widmet sich in erster Linie der Förderung des biologischen Landanbaus. Land ist auf Java ein sehr knappes Gut, eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen noch sehr wenig verbreitet. Das Umweltbildungsprogramm des UBZ Seloliman richtet sich deshalb grundsätzlich an Bauern und Schulklassen. Interessierten Bauern der Region werden die Grundkenntnisse des biologischen Landabaus vermittelt und sie werden bei der Umstellung fachlich unterstützt.
Yogyakarta ist ein national und international beliebtes Tourismusziel. Eine Ursache dafür ist die geschichtliche und kulturelle Bedeutung der Region. Der Reiz der Sonderregion als Tourismusregion, vor allem für einheimische Touristen, liegt in der traditionellen Lebensweise der Einwohner der Region und den Mythen, die sich auch zum Teil um den Vulkan Merapi, einem der aktivsten Vulkane Indonesiens und um den Strand von Parangtritis im Süden Yogyas ranken. Die historische und kulturelle Bedeutung der Region ist bis in die heutige Zeit anhand jahrhundertealter Tempelanlagen verschiedener Religionsströmungen sichtbar, die den Archipel nachhaltig beeinflussten. Hierzu zählen der Candi Borobudur, eine weltberühmte eindrucksvolle buddhistische Tempelanlage und der Candi Prambanan, eine grosse hinduistische Tempelanlage. Beide Tempel gehören zum Welterbe in Indonesien.
Candi Prambanan ist die grösste hinduistische Tempelanlage Indonesiens und einer der grössten hinduistischen Tempel in Südostasien. Sie befindet sich etwa 18 km östlich von Yogyakarta auf der Insel Java. Charakteristisch ist die hohe und spitze Bauform, die typisch für hinduistische Tempel ist, sowie die strenge Anordnung zahlreicher Einzeltempel um das 47 m hohe Hauptgebäude in der Mitte. Errichtet wurde Prambanan um das Jahr 850, entweder unter Rakai Pikatan, einem König von Mataram, oder unter Balitung Maha Sambu während der Sanjaya-Dynastie. Schon bald nach seiner Fertigstellung wurde der Tempel verlassen und begann zu verfallen. Die Tempelanlage wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.
Borobudur ist eine der grössten buddhistischen Tempelanlagen Südostasiens. Die kolossale Pyramide befindet sich rund 25 Kilometer nordwestlich von Yogyakarta auf der Insel Java in Indonesien. Borobudur wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Sie gilt als das bedeutendste Bauwerk des Mahayana-Buddhismus auf Java. Gebaut wurde der Stupa vermutlich zwischen 750 und 850 während der Herrschaft der Sailendra-Dynastie.
Pura Tanah Lot – auf deutsch auch „Meerestempel“ genannt – ist ein Hindutempel an der Küste im Südwesten der indonesischen Insel Bali. Wörtlich übersetzt bedeutet Tanah Lot „Land inmitten des Meeres“. Da die Tempelbezeichnung pura pauschal jedem balinesischen Tempel zugefügt wird, wird der Name häufig auf „Tanah Lot“ abgekürzt.
Ubud ist eine Kleinstadt auf der Insel Bali in Indonesien. Ubud zählt ca. 34.000 Einwohner, die zum grössten Teil Hindus sind. Die Stadt liegt knapp 30 km nordöstlich von Denpasar und gilt als das kulturelle Zentrum Balis.
Komodo ist eine der Kleinen Sundainseln mit einer Fläche von 390 km² und etwa 2000 Einwohnern. Sie gehört zur indonesischen Provinz Ost-Nusa Tenggara. Bekannt wurde die Insel vor allem durch den Komodowaran, die grösste gegenwärtig lebende Echsenart. Zusammen mit kleineren vorgelagerten Inseln ist Komodo ein Teil des Nationalparks Komodo, zu dem jenseits der Lintah-Meeresstrasse die Inseln Padar und Rinca gehören.
Rinca ist eine der Kleinen Sundainseln in Indonesien. Früher wurde der Inselname Rintja geschrieben. Rinca ist Teil des 1980 gegründeten Nationalparks Komodo und berühmt für die hier sowie auf der Nachbarinsel Komodo und den unbewohnten Eilanden Motang und Kadi, die Rinca im Süden vorgelagert sind, vorkommenden Komodowarane, wird aber auch von vielen anderen Tierarten wie Wildschweinen, Büffeln und zahlreichen Vogelarten bevölkert.
Bajawa ist eine Stadt auf Flores, Indonesien mit ca. 44.000 Einwohnern. Sie ist Hauptstadt des Regierungsbezirks (Kabupaten) Ngada und Zentrum des gleichnamigen Volkes der Ngada. Die Stadt liegt auf 1100 Metern Höhe und ist durch bewaldete Vulkanhügel umgeben, davon im Süden der 2245 Meter hohe Gunung Inerie.
Der Gunung (indon. für Berg) Kelimutu ist ein 1639 m hoher Vulkan auf der indonesischen Insel Flores, der wegen seiner drei verschiedenfarbigen Kraterseen ein beliebtes Touristenziel ist. Der letzte bekannte Ausbruch ereignete sich im Jahr 1968. Die drei Seen um den Vulkan wechseln aufgrund von gelösten Mineralien im Abstand von mehreren Jahren ihre Farbe von Schwarz zu Türkis, Rotbraun oder Grün. Der See im Westen heisst Tiwi Ata Mbupu (zu deutsch: See der Alten), die beiden anderen tragen die Namen Tiwu Nua Muri Kooh Tai (deutsch: See der Jungen und Mädchen) und Tiwu Ata Polo (deutsch: Verzauberter See).
Ruteng ist eine indonesische Stadt im Westen der Insel Flores (Provinz Ost-Nusa Tenggara). Die einheimischen Manggarai sind vor allem wegen ihres rituellen Peitschenkampfes caci bekannt, der heute auch eine Touristenattraktion ist. Die etwa 35.000 Einwohner sind mehrheitlich römisch-katholischen Glaubens.
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