Last updated: 20/01/2017 [Design & Pictures by Simons Nature]
Nepal

Nepal

Nepal, das Land der hohen Berge, korrupten Politiker und einer Spiritualität, die nur von wenigen Ländern übertroffen wird. Die Natur ist beeindruckend, jedoch war mein Aufenthalt etwas zu kurz, um diese in vollen Zügen geniessen zu können. Und drei Tage am Flughafen von Kathmandu war eigentlich auch kein Spass, aber eine weitere, interessante Erfahrung, welche ich im Nachhinein nicht missen möchte. Hatte doch durch diesen ungeplanten Aufenthalt viele schöne und interessante Gespräche und Kontakte, sei es mit Nepalesen, Indern, Holländern und Menschen aus vielen weiteren Nationen.
Bandipur (Nepali: बन्दीपुर Bandīpur) ist ein Bergdorf in Nepal und liegt auf einem schmalen etwa 200m langen Sattel auf gut 1000m zwischen zwei ca. 1300 m hohen Berggipfeln (Mahabharat Berge). Die Nordflanke des Sattels fällt in das etwa 700m tiefer liegende Marsyandi-Tal hinab mit der Durchgangsstrasse von Kathmandu (143 km östlich) nach Pokhara (80 km westlich) und dem Ort Dumre. Der Sattel ist gerade breit genug für die Hauptstrasse und beidseitigen 2-3-geschossigen Holz- und Lehm-Häusern in geschlossener Bauweise. Die rückseitigen Gärten zu beiden Seiten gehen schon steil in die Täler hinunter und sind nur über Treppen zugänglich. Ein wenig erinnert die Lage an Macchu Picchu.
Bhaktapur (Nepali: भक्तपुर, Bhaktapur „Stadt der Frommen“, Bengalisch: Bhadgaon, Newari: ख्वप Khvapa oder Khwopa) ist neben Kathmandu und Patan mit über 78.000 Einwohnern die dritte und kleinste der Königsstädte des Kathmandutals in Nepal. Das Bild der Stadt wird bestimmt von der Landwirtschaft, der Töpferkunst und besonders von einer lebendigen traditionellen Musikerszene. Vom 14. Jahrhundert bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Bhaktapur Hauptstadt des Malla-Reiches. Aus dieser Zeit stammen viele der 172 Tempelanlagen, der 32 künstlichen Teiche und der mit Holzreliefs verzierten Wohnhäuser. Zwar verursachte ein grosses Erdbeben 1934 viele Schäden an den Gebäuden, doch konnten diese wieder so instand gesetzt werden, dass Bhaktapurs architektonisches Erbe bereits seit 1979 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes steht.
Bodhnath (auch Boudha, Boudnath, Nepali: बौद्धनाथ Bauddhanāth) ist ein Vorort im Nordosten von Kathmandu in Nepal. Bekannt ist Bodhnath wegen des grossen Stupa, der seit Jahrhunderten eines der bedeutendsten Ziele buddhistischer Pilger aus Nepal und den umliegenden Regionen des Himalaya ist. Die Gründung geht zurück auf die Licchavi im 5. Jahrh. nach Christus. Mit einer Höhe von 36 m gehört der Stupa zu den grössten seiner Art. Buddhisten finden sich vor allem im Morgengrauen und zur Abenddämmerung bei dem Bauwerk ein, um es im Uhrzeigersinn zu umrunden (Kora). In Vollmondnächten werden zigtausende Butterlämpchen auf den Terrassen, welche den Stupa im Grundriss einen Mandalas umgeben, entzündet. Ein mal pro Jahr wird der halbkugelförmige Bau neu geweisst und zum Neujahrsfest Losar werden die safranfarbenen Bögen erneuert.
Swayambhunath (nepali: स्वयम्भूनाथ स्तुप, Svayambhūnāth stup) ist ein Tempelkomplex, der im Westen von Kathmandu auf einem Hügel erbaut ist. Das beherrschende Element der Tempelanlage ist der buddhistische Stupa, der von Kathmandu aus betrachtet gut sichtbar von zwei hinduistischen Türmen flankiert wird. Wie an vielen anderen Orten in Kathmandu sind auch in Swayambhunath buddhistische wie hinduistische Heiligenstätten eng verzahnt. Swayambhunath gilt neben Borobudur auf Java in Indonesien als eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen der Welt. Die inneren Bauten werden auf ca. 2500 Jahre geschätzt, die weiteren Umbauungen erfolgten später. Der Sage nach ist Swayambhunath eng mit der Entstehung des Kathmandu-Tals verknüpft.
Der Chitwan-Nationalpark (Nepali: चितवन राष्ट्रिय निकुञ्ज, Citvana rāṣṭriya nikuñja) ist ein Nationalpark in Nepal, der 1973 als erster Nationalpark des Landes unter dem Namen Royal Chitwan National Park gegründet wurde. Er nimmt eine Fläche von 932 km² ein und liegt im Terai, den südlichen Vorbergen des Himalaya. Die südliche Grenze des Nationalparks ist zugleich die Landesgrenze zu Indien. Im Osten schliesst sich das Parsa Wildlife Reserve an. Im Norden bildet der Fluss Rapti und im Westen der Fluss Narayani eine natürliche Begrenzung zu besiedelten Gebieten. Zusammen mit dem Parsa Wildlife Reserve und dem in Indien gelegenen Valimiki National Park bildet das Gebiet die über 2.000 km² grosse Tiger Conservation Unit (TCU) Chitwan.
Kathmandu (nepali: काठमांडौ Kāṭhmāṇḍau, newari: येँ, früherer Name Kantipur) ist die Hauptstadt Nepals. Mit etwa 900.000 Einwohnern und 1,6 Millionen im Ballungsraum (Stand 2008), ist sie die grösste Stadt des Landes. Kathmandu liegt im Zentrum des Kathmandu-Tales, einem in 1300 m Höhe über Meer liegenden Talkessel von etwa 30 km Durchmesser. Die umliegenden Berge haben Höhen zwischen 2000 und 2700 m. Im Norden, und mehr noch im Westen, haben die Ausläufer der Stadt den Fuss dieser Berge schon erreicht. Die Stadt erstreckt sich an der Nordseite des Bagmati. Der Kernbereich liegt zwischen den Flüssen Vishnumati und Dhobi Khola. An der Südseite des Bagmati liegt die Schwesterstadt Lalitpur (Patan).
Nagarkot (Newari नगरकोत) ist ein Ort in Nepal im Distrikt Bhaktapur, etwa 32 Kilometer östlich von Kathmandu und 14 Kilometer nordöstlich von Bhaktapur. Er befindet sich am Kamm der Ostseite des Kathmandutals auf 2195 Metern Höhe. Der Ort ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen und hat einige Restaurants, Imbissmöglichkeiten und Lodges. Zum nahe gelegenen Bhaktapur verkehrt regelmässig eine Buslinie. Die eigentliche Attraktion ist nicht der Ort selber, sondern der fantastische Blick auf die Gebirgskette des Langtang-Himalayas von der Annapurna bis zum Everest-Massiv mit den Gipfeln des Langtang Lirung I (7226 m) und des Gan Chenpo (6387 m).
Lalitpur (Nepali: लालितपुर Lālitpur) oder Patan (पाटन Pāṭan), Newari Yala (offizielle Bezeichnung: Lalitpur Sub-Metropolitan City) ist die viertgrösste Stadt in Nepal nach Kathmandu, Biratnagar und Pokhara. Sie liegt im Kathmandu-Tal am Südufer des Bagmati im Distrikt Lalitpur und bildet mit Kathmandu eine Doppelstadt. Um das Jahr 1000 war sie mit etwa 100.000 Einwohnern die zehntgrösste Stadt der Welt. 2001 hatte die Stadt 166.674 Einwohner.
Die Geschichte der Stadt geht mehr als 2300 Jahre zurück. Der Überlieferung zufolge ist die Stadt die älteste im Kathmandu-Tal und wurde im 3. Jahrhundert v.Chr. von der Kirat Dynastie gegründet. Über viele Jahrhunderte war Lalitpur Hauptstadt eines eigenen Königreiches, das erst unter König Prithivi Narayan Shah im Jahr 1768 in das Königreich Nepal eingegliedert wurde.
Pokhara (nepali: पोखरा Pokharā) ist eine Stadt in Nepal ca. 200 km westlich von Kathmandu, ziemlich genau im geografischen Mittelpunkt des Landes. Im Süden grenzt die Stadt an den Phewa-See (4,4 km², knapp 800 m ü. NN, zweitgrösster See Nepals), im Norden an den südlichen Fuss des Annapurnamassives bei ca. 1000 m ü. NN. Mit 190.000 Einwohnern (2005) ist Pokhara die drittgrösste Stadt des Landes. Sie ist Hauptstadt des Kaski Distriktes, der Gandaki Zone und der Western Development Region.
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