Last updated: 20/01/2017 [Design & Pictures by Simons Nature]
Sri Lanka

Sri Lanka

Sri Lanka, früher bekannt unter dem kolonialem Namen Ceylon, ganz am Ende des indischen Subkontinents gelegen, bietet eine vielfältige Natur auf relativ kleinem Raum. Die Insel ist unterteilt in einen feuchten und einen trockenen Teil, dazu kommen noch grosse Höhenunterschiede und bilden dadurch vielfältige Biotope. Im Jahr 2014 habe ich die Ehre gehabt, drei Wochen lang die Wildnis und die Natur geniessen zu können. Mit meinem Guide Senarath Bulathsinhala, dem besten Vogel-Guide den ich je hatte, sind wir durch Urwälder, Plantagen und Sümpfe gewandert, immer auf der Suche nach Vogelarten und, natürlich nebenbei, andere Tiere wie Elefanten, Leoparden und zahlreiche Schmetterlinge. Insgesamt kamen in den drei Wochen 200 Arten hinzu, welche ich fotographisch dokumentieren konnte.
Kandy liegt in einer Höhe von knapp 500 m umgeben von Hügeln im Kandy-Tal beim Fluss Mahaweli. Das Klima ist mit durchschnittlich 24 °C deutlich kühler als im Flachland. Zum frischen Klima und der relativ guten Luftqualität trägt neben der Höhe der künstliche See im Zentrum bei, der 1812 vom letzten singhalesischen König angelegt wurde.
Nuwara Eliya ist eine Kleinstadt mit etwa 25.000 Einwohnern in der Zentralprovinz Sri Lankas (Meereshöhe 1990 m), die landschaftlich reizvoll von Bergen eingerahmt ist.
Der Horton-Plains-Nationalpark ist ein Nationalpark im zentralen Hochland von Sri Lanka, den Central Highlands of Sri Lanka, in dem noch zwei weitere Schutzgebiete liegen, Peak Wilderness Sanctuary und Knuckles Mountain Range. Dieses hügelige Plateau in einer Höhe von 2100 bis 2300 Metern wird wegen seiner reichen Artenvielfalt als "Super-Biodiversitäts-Hotspot" bezeichnet. Viele der hier existierenden Arten sind endemisch. Die Central Highlands wurden am 31. Juli 2010 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen
Sigiriya (auch Sigirija, Sinhala සීගිරිය ˈsiːgirijə) ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Der Name leitet sich von 'Siha Giri' ab, was Löwenfelsen bedeutet. 1982 wurde Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Festung lag auf dem Magmablock eines erodierten Vulkans, der etwa 200 m aus der Ebene aufragt und einen perfekten Rundblick bietet. Auf dem Felsen befanden sich die Palastgebäude, von denen heute nur noch die Grundmauern zu sehen sind, da sie aus Holz gebaut waren. Es bestanden mehrere Zisternen, in denen aufgefangenes Regenwasser gesammelt wurde, um auch für den Fall einer längeren Belagerung ausreichende Trinkwasservorräte zur Verfügung zu haben.
Sinharaja Forest (auch: Singharaja) ist ein tropischer Tiefland-Regenwald im Südwesten Sri Lankas. Der Sinharaja-Nationalpark zählt seit 1988 zum UNESCO-Weltnaturerbe und stellt eines der letzten großen zusammenhängenden Waldgebiete der Insel dar. Das Gebiet ist berühmt für seine immense Biodiversität und zahlreiche endemische Spezies. Er befindet sich auf Höhen zwischen 300 und 1170 Metern über dem Meeresspiegel (Hinipitigala Peak).
Der Udawalawe-Nationalpark ist ein Nationalpark, der sich an der Grenze zwischen der Sabaragamuwa und der Uva Provinz im Süden Sri Lankas befindet. Die Region wurde am 30. Juni 1972 zum Nationalpark erklärt, um den dort beheimateten Tierarten, wie Vögeln und Elefanten, Schutz zu bieten. Der Park besteht hauptsächlich aus offenem Grasland und Wäldern. Das Gebiet ist berühmt für seine große Elefanten-Population. Andere Tierarten die im Udawalawe-Nationalpark leben sind Wasserbüffel, Wildschweine, Muntjaks, Axishirsche und Mangusten.
Der Yala-Nationalpark ist das bekannteste und älteste Naturschutzgebiet in Sri Lanka. Der etwa 1500 km² große Nationalpark befindet sich im Südosten der Insel auf dem Territorium der Südprovinz und Uva. In ihm sind zahlreiche Säugetier- und Vogelarten beheimatet, was ihn zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen macht. Über 30 Säugetier- und über 130 Vogelarten können im Park beobachtet werden. In Yala West leben etwa 30 Leoparden. Dies ist eine der höchsten Leopardendichten der Welt. Weiterhin durchstreifen Elefanten die Ebenen des Parks und Lippenbären bewegen sich durch die Wälder auf der Suche nach Termiten. Vor allem in Küstennähe sind sowohl einheimische Vogelarten, wie auch in den Wintermonaten Zugvögel aus Nordindien, Westasien und Europa zu finden.
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