Last updated: 20/01/2017 [Design & Pictures by Simons Nature]
Asien
Es war ein Abenteuer, China, das Land im Osten, riesig und vielfältig. Meistens in den Schlagzeilen weil das Land Spannungen mit seinen Nachbarn provoziert oder den dicken Smog in den Wintermonaten in den grossen Städten. Es gibt aber auch eine andere Seite, die wilde Natur im Süden in der Provinz Yunnan zum Beispiel. Herausfordernd war die Reise allemal. Neben den Toiletten, die keineswegs westlichen Standards entsprechen, die Sprache und die extrem vielen Menschen. Zudem kam dazu, dass gerade während unserer Reise die sogenannte "Goldene Woche" war. Eine halbe Milliarde Chinesen haben Ferien und die, die es sich leisen können, sind auf Reisen im Inland. Sehr, sehr anstrengend und nicht sehr erfreulich, mit gefühlt Millionen Menschen für eine Sehenswürdigkeit anstehen zu müssen.
Die Bilder aus Hong Kong stammen von der Reise nach China im Jahr 2012 und von einer Geschäftreise in diese faszinierende Stadt im Dezember 2013. Dei Mehrheit der Bilder sind aus der Nacht, der sichelförmige Mond über der Skyline, die tägliche Lasershow beobachtet aus Kowloon und ein paar wenige Bilder vom Victoria Peak.
Indien, der Subkontinent mit über einer Milliarde Menschen, überfüllten Städten, laut und "always busy". Aber es gibt auch eine andere Seite dieses riesigen Landes. Nationalpärke mit einer enormen Vielfalt an Leben. Diesem Leben bin ich auf der Reise hauptsächlich nachgegangen, Tiger, Hirsche und Vögel sind somit auch die Hauptobjekte in diesen Galerien. Natürlich war aber auch ein Besuch des Taj Mahal, des Red Forts und von Fatehpur Sikri ein Muss. Kultur kommt also auch nicht zu kurz, hauptsächlich zu sehen in den Galerien "Agra", "Taj Mahal", "Rotes Fort" und "Fatehpur Sikri".
Das Indonesische Archipel mit den tausenden von kleinen Inseln. Auf der Reise besuchte ich neben Java, der Hauptinsel, Rinca, Komodo und Flores. Vor allem die letzteren drei haben mir sehr gefallen, da die Natur hier noch die Oberhand zu haben scheint. Java ist schon sehr dicht besiedelt, jedoch, vor allem im Osten, gibt es noch eindrückliche Flecken und die Aussichten auf die Vulkanlandschaft ist beindruckend. Ich weiss nicht, wie lange man bräuchte, ganz Indonesien zu entdecken. Laut Wikipedia hat das Land über 17 000 Inseln, von denen etwas über 6 000 bewohnt sind. Für Ornithologen ein Paradies, haben sich doch auf vielen der Eilande eigene Arten oder Unterarten entwickelt.
Welche Wohltat, nach dem doch sehr hektischen und überfüllten Vietnam in Laos anzukommen. Das Land ist in etwas so gross wie Deutschland, hat aber nur gerade kanpp 7 Millionen Einwohner. Zudem ist das Land noch nicht vom Massentourismus überschwemmt, es gibt viele kleine, ursprüngliche Orte und sogar Tiere haben überlebt. Eigentlich müsste man viel länger in diesem Land reisen, um es richtig entdecken zu können. Der Mekong ist die Lebensader des Landes, Vang Vieng das Backpackers Paradies und Luang Prabang eher etwas für Kulturinteressierte. Die Hauptstadt Vientiane, mit dem laotischen Namen Viang Chang, bietet neben Tempeln und guten Restaurants nicht sehr viel. Grundsätzlich sind die Menschen jedoch sehr offen und freundlich und es ist einfach, mit ihnen in Kontakt zu kommen. Laos kann als Reiseland wirklich empfohlen werden, es gibt noch viel zu entdecken.
Malaysia habe ich auf einem Kurztrip nach einer Geschäftsreise nach Singapur im Jahr 2011 besucht. Ich war auf Borneo, um südlichen Teil und da im Nationalpark Bako mit den Nasen- und Javaneraffen und noch zwei weiter Nächte im relativ unbekannten, hügligen Kubah Nationalpark. Die Nächte habe ich in einer Hütte verbracht, mein eigenes Essen zubereitet und das Wasser abgekocht. Es hatte keine Infrastruktur. Der grösste Kampf am Morgen waren die Ameisen, die sich in der gesamten Hütte sehr heimisch gefühlt haben und am Abend wollte ich zwingend vor der Dämmerung von den Wanderungen im Dschungel zurück sein, da ich vom Park Ranger ausdrücklich von den Schlangen gewarnt worden bin. Wäre ich gebissen worden, es hätte mich kein Mensch in nützlicher Zeit finden können.
Nepal, das Land der hohen Berge, korrupten Politiker und einer Spiritualität, die nur von wenigen Ländern übertroffen wird. Die Natur ist beeindruckend, jedoch war mein Aufenthalt etwas zu kurz, um diese in vollen Zügen geniessen zu können. Und drei Tage am Flughafen von Kathmandu war eigentlich auch kein Spass, aber eine weitere, interessante Erfahrung, welche ich im Nachhinein nicht missen möchte. Hatte doch durch diesen ungeplanten Aufenthalt viele schöne und interessante Gespräche und Kontakte, sei es mit Nepalesen, Indern, Holländern und Menschen aus vielen weiteren Nationen.
Auf meiner grösseren Asienreise 2014 war ich zum ersten Mal auf den Philippinen, genauer gesagt auf der Inseln Luzon und Borocay. Ausgehend von Manila unternahm ich ein Trecking in Banaue in den Philippinischen Kordilleren, um die berühmten Reisterrassen zu sehen. Diese sind UNESCO Weltkulturerbe und sollen bereits über 2000 Jahre alt sein. Anschliessend ging es weiter nach Sagada mit den hängenden Särgen als interessantes Ritual der Bestattung. Als Abschluss des Luzon-Abenteuers ging es dann zu Fuss auf den Pinatubo, der Vulkan, welcher für eine der grössten Eruption des 20. Jahrhunderts verantwortlich war. Die Ascheberge sind sehr, sehr beindruckend und kaum vorstellbar, dass dies alles aus einem Vulkanausbruch stammen soll.
Sri Lanka, früher bekannt unter dem kolonialem Namen Ceylon, ganz am Ende des indischen Subkontinents gelegen, bietet eine vielfältige Natur auf relativ kleinem Raum. Die Insel ist unterteilt in einen feuchten und einen trockenen Teil, dazu kommen noch grosse Höhenunterschiede und bilden dadurch vielfältige Biotope. Im Jahr 2014 habe ich die Ehre gehabt, drei Wochen lang die Wildnis und die Natur geniessen zu können. Mit meinem Guide Senarath Bulathsinhala, dem besten Vogel-Guide den ich je hatte, sind wir durch Urwälder, Plantagen und Sümpfe gewandert, immer auf der Suche nach Vogelarten und, natürlich nebenbei, andere Tiere wie Elefanten, Leoparden und zahlreiche Schmetterlinge.
Thailand habe ich besucht im Rahmen einer Ostasienrundreise 2010 nach Laos, Vietnam und eben Thailand. Die Bilder beschränen sich auf Chang Mai im Norden und Bangkok, der Hauptstadt. In erster Linie Bilder von Kulturobjekten und ein paar wenige Menschen. Es war unglaublich heiss, vorallem in Bangkok. Die Füsse haben sich angefühlt als würde ich permanent auf Wasser gehen, was jedoch mein eigener Schweiss war.
Vietnam ist in erster Linie bekannt durch den grausamen Krieg, der in den siebzigern Jahren des letzen Jahrhunderts getobt hat. Das Land wird seit dem dem Sieg des Nordens über den Süden durch ein kommunistisches Regime geführt. Jedoch sieht man, mal abgesehen von den roten Flaggen mit dem gelben Stern und zahlreichen Parolen, nichts davon. Jeder geht seinem eigenen Business nach, es ist unglaublich laut und 24h herrscht Betriebsamkeit. Als Tourist wird man grössenteils ignoriert, ausser man interessiert sich für eine der zahlreichen Waren, die am Strassenrand angeboten werden. Eigentlich kann alles so gekauft werden, Warenhäuser gibt es kaum. Etwas ungewöhlich für westliche Reisende könnten die Hotelzimmer sein. Nur mit Glück bekommt man eines mit Fenster. Und, Ende Mai ist es drückend heiss in Südostasien. Für Reisende, welche Probleme mit 35 Grad Celsius und 100% Luftfeuchtigkeit haben, sollten den Sommer für eine Reise meiden.
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