Last updated: 20/01/2017 [Design & Pictures by Simons Nature]
Tiere

Von A bis Z

Es ist wie Sammeln von Briefmarken, nur sehr lebendig. Auf meinen Reisen oder lokalen Ausflügen versuche ich, alle Tiere, welche mir über den Weg kriechen, fliegen, rennen oder sonst wie vor meine Kamera kommen, abzulichten. Alle diese Bilder sind in freier Natur aufgenommen, ohne Tricks, nur die Kamera und manchmal ein Blitz (jedoch nur bei lichtunempfindlichen Tieren). So sind im Verlaufe der letzten Jahre gegen 900 Arten und Unterarten zusammengekommen. Soweit ich die Tiere identifizieren konnte, habe ich diese aufgelistet und mit der dazugehörenden Site in Wikipedia verlinkt. Falls eine Bezeichnung falsch bzw. unpräzise sein sollte (z.B. Unterart), so bitte ich , mir dies per E-Mail mitzuteilen.
Ich bin mir bewusst, dass die Einordnung der Tiere, vor allem der Vögel und im klassischen Sinn die Reptilien, nicht dem gegenwärtigen Stand des Wissens entspricht. Jedoch habe ich darauf verzichtet, die Vögel als Dinosaurier zu bezeichnen, ebenso habe ich auch den folgenden Seiten auf etliche Taxome verzichtet, um die Struktur nicht zu komplex zu gestalten. Es geht mir um die Tiere und die Bestimmung der Art und weniger um die korrekte wissenschaftliche Abbildung der Taxonomie.
Die Strahlenflosser (Actinopterygii) sind eine Klasse der Knochenfische (Osteichthyes). Bis auf die Fleischflosser (Sarcopterygii) gehören alle Knochenfische zu diesem Taxon, das sind insgesamt annähernd die Hälfte aller Wirbeltierarten. Die Strahlenflosser sind heute weltweit verbreitet und besiedeln alle aquatischen Habitate von der Tiefsee (bis etwa −8.400 Meter) bis ins Hochgebirge (bis etwa 4.500 Meter) und von Thermalquellen (+43 °C) bis zu den Polarmeeren (−1,8 °C). Sie sind in morphologischer, ökologischer und verhaltensbiologischer Hinsicht sehr variabel.
Unter den Bezeichnungen Amphibien (Amphibia) oder Lurche werden alle Landwirbeltiere zusammengefasst, die sich, im Gegensatz zu den Amnioten („Nabeltieren“), nur in Gewässern fortpflanzen können. Bei Amphibien verläuft die Individualentwicklung im Allgemeinen über ein im Wasser abgelegtes Ei, aus dem eine im Wasser lebende (aquatile), kiemenatmende Larve schlüpft. Diese Larve durchläuft eine Metamorphose, an deren Ende meist ein lungenatmendes erwachsenes Individuum steht, das zu einem Leben außerhalb von Gewässern befähigt ist.
Die Spinnentiere (Arachnida; altgr. ἀράχνη aráchnē „Spinne“) sind eine Klasse der Gliederfüßer (Arthropoda). Gemeinsam mit den Pfeilschwanzkrebsen bilden sie den Unterstamm der Kieferklauenträger (Chelicerata). Zu den Spinnentieren gehören die Webspinnen, aber auch Weberknechte, Skorpione, Pseudoskorpione und Milben (inklusive Zecken). Im Unterschied zu dem dreigliedrigen Körper der Insekten ist der Körper der Spinnentiere grob in zwei Teile gegliedert, Prosoma (Vorderleib) und Opisthosoma (Hinterleib).
Seesterne (Asteroidea; abgeleitet von griechisch ἀστήρ astḗr „Stern“ und εἶδος eídos „Form, Gestalt“) sind eine Klasse von Eleutherozoen innerhalb des Stamms der Stachelhäuter. Weltweit sind etwa 1.600 rezente Arten der Seesterne bekannt, womit sie die zweitgrößte Tiergruppe innerhalb der Stachelhäuter (Echinodermata) nach den Schlangensternen (Ophiuroida) bilden.
Die Vögel sind – nach traditioneller Taxonomie – eine Klasse der Wirbeltiere, deren Vertreter als gemeinsame Merkmale unter anderem Flügel, eine aus Federn bestehende Körperbedeckung und einen Schnabel aufweisen. Vögel leben auf allen Kontinenten. Bislang sind über 10.600 rezente Vogelarten bekannt. Bei Anwendung des moderneren, phylogenetischen Artkonzepts kommt man auf etwa 18.000 (15.845 bis 20.470) Vogelarten und auch genetische Daten deuten auf eine in etwa doppelt so hohe Anzahl von Vogelarten hin.
Die Muscheln (Bivalvia) sind eine Klasse der Weichtiere (Mollusca). Merkmale der Klasse sind eine aus zwei kalkigen Klappen bestehende Schale und ein weitgehend reduzierter Kopf. Sie leben weltweit in Salzwasser (zu 80 Prozent), Brackwasser und Süßwasser und sind meist zwischen 0 und 100 m, selten bis 11.000 m Wassertiefe zu finden. Muscheln leben im Meeresgrund, sind an ihm festgewachsen oder liegen frei auf ihm. Die meisten Muschelarten ernähren sich von Plankton, das sie mit ihren Kiemen aus dem Wasser filtern. Die Lebenserwartung reicht von ca. 1 Jahr bis zu mehr als 500 Jahren.
Die Knorpelfische (Chondrichthyes) (von altgr. chondros = Knorpel, Korn + ichthyes = Fische) sind eine Klasse der Wirbeltiere (Vertebrata). Zu ihnen gehören die Haie (Selachii) mit mehr als 500 Arten, die Rochen (Batoidea) mit über 630 Arten sowie die weniger bekannten Seekatzen (Chimaeriformes) mit 50 Arten. Damit sind etwa 4 % der heute lebenden Fischarten Knorpelfische.
Schnecken (Gastropoda, griechisch „Bauchfüßer“) sind eine Tierklasse aus dem Stamm der Weichtiere (Mollusca). Es ist die artenreichste der acht rezenten Klassen der Weichtiere und die einzige, die auch landlebende Arten hervorgebracht hat. Die Körpergröße der adulten Schnecken variiert von unter 0,5 mm (Ammonicera rota, Familie Omalogyridae) bis zu 75 cm (Aplysia vaccaria sowie die Große Rüsselschnecke Syrinx aruanus).
Insekten (Insecta), auch Kerbtiere oder Kerfe genannt, sind die artenreichste Klasse der Gliederfüßer (Arthropoda) und zugleich die mit absoluter Mehrheit auch artenreichste Klasse der Tiere überhaupt. Beinahe eine Million Insektenarten sind bisher wissenschaftlich beschrieben worden (925.000 nach Grimaldi/Engel 2005, 865.000 nach Nielsen/Mound 1997).
Die Höheren Krebse (Malacostraca) sind mit etwa 28.000 Arten die größte Gruppe innerhalb der Krebstiere und enthalten die meisten Tiere, die Nichtexperten als Krebstiere erkennen, wie Krabben, Hummer, Flusskrebse und Garnelen. Die Klasse der Höheren Krebse wird unterteilt in drei Unterklassen mit insgesamt 16 Ordnungen.
Die Säugetiere (Mammalia) sind eine Klasse der Wirbeltiere. Zu ihren kennzeichnenden Merkmalen gehören das Säugen des Nachwuchses mit Milch, die in den Milchdrüsen der Weibchen produziert wird, sowie das Fell aus Haaren, das sie in Kombination mit der gleichwarmen Körpertemperatur relativ unabhängig von der Umgebungstemperatur macht. Bis auf wenige Ausnahmen sind Säugetiere lebendgebärend.
Die Reptilien (Reptilia Laurenti, 1768) oder Kriechtiere (lat. reptilis „kriechend“) sind nach traditioneller Auffassung eine Klasse der Wirbeltiere am Übergang von den „niederen“ (Anamnia) zu den „höheren“ Wirbeltieren (Säugetiere und Vögel). Als solche sind sie nach moderner Auffassung keine natürliche Gruppe, sondern ein paraphyletisches Taxon, weil sie nicht alle Nachkommen ihres letzten gemeinsamen Vorfahren enthalten.

Index der Tiere

Statistik

Natürlich sind die Zahlen in diesem Zusammenhang nicht wichtig. Doch es hat mich interessiert, wie viele verschiedene Arten ich bisher fotographieren und identifizieren konnte.
Actinopterygii
16
Amphibia
9
Arachnida
25
Asteroidea
1
Aves
693
Bivalvia
1
Chondrichthyes
1
Gastropoda
5
Insecta
111
Malacostraca
6
Mammalia
175
Reptilia
69
 
 
Anzahl Arten gesamt
1112

IUCN Rote Liste

Bei dem einzelnen Bildern ist der Status der Art gemäss IUCN aufgeführt. Dieser sagt aus, wie stark die betreffende Art vom Aussterben bedroht ist oder eben nicht.
ausgestorben
in freier Wildbahn ausgestorben
vom Aussterben bedroht
stark gefährdet
gefährdet
gering gefährdet
nicht gefährdet
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